Handel aktuell

Handel aktuell2019-11-12T05:35:56+00:00

Handel bietet Unterstützung beim Aufbau von Ladesäulen an

Beim Autogipfel, der kürzlich stattgefunden hat, war beim Thema Elektromobilität die Verbesserung der Versorgung mit Ladesäulen ein wesentliches Thema. Hier bietet der Handelsverband Deutschland (HDE) jetzt die Unterstützung des Einzelhandels mit seinen Kundenparkplätzen beim Aufbau von E-Ladesäulen an.
„Der Einzelhandel könnte beim Aufbau von öffentlichen Ladepunkten schnell unterstützen. Allein der Lebensmitteleinzelhandel hat mit seinen 38.000 Standorten erhebliche Flächen, die potenziell ausgerüstet werden könnten“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth in einem Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Am Montagabend wurde beschlossen, dass bis 2022 50.000 öffentliche Ladepunkte errichtet werden sollen.
Damit der Handel hier tätig werden kann, müssen aber noch entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden. „Wir brauchen Förderprogramme, die speziell auf die Bedürfnisse des Handels zugeschnitten sind. So muss der Handel die Möglichkeit bekommen, Förderanträge unbürokratisch und einfach zu stellen, um flächendeckend Ladeinfrastrukturprojekte anzustoßen“, so Genth weiter.
Quelle HDE

Positive Verbraucherstimmung trotz Konjunkturschwäche

Das Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) bleibt auch im November bei einem Indexwert von nahezu 100, der sich in den letzten 2 Jahren kaum verändert hat.
Trotz der gesamtwirtschaftlichen Wachstumsschwäche und der weiterhin angespannten geopolitischen Lage mit Zollkonflikten und dem Brexit-Drama bleibt die Stimmung der Verbraucher in Deutschland weiterhin stabil positiv. Gleichzeitig steigt im Vorfeld des Weihnachtsgeschäftes die Anschaffungsneigung.
Die Verbraucher erwarten zwar weiterhin keine Verbesserung der konjunkturellen Situation in Deutschland, fürchten dennoch nicht um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Deshalb bleibt auch die Einkommenserwartung von Krisen und Ängsten unberührt.
Das jeweils am ersten Montag eines Monats erscheinende HDE-Konsumbarometer basiert auf einer monatlichen Umfrage unter 2.000 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und zu anderen konsumrelevanten Faktoren. Das Konsumbarometer bildet die erwartete Konsumstimmung in den kommenden drei Monaten ab.
Quelle HDE
Weitere Informationen unter: www.einzelhandel.de/konsumbarometer

Der aktuelle Versicherungstipp
KFZ-Flotten günstig versichern

Es ist Ihnen sicherlich bekannt: Wenn Sie die Kfz-Versicherung ordentlich kündigen wollen, haben Sie eine Kündigungsfrist von einem Monat zur Hauptfälligkeit Ihrer Versicherung. Bei den meisten Gesellschaften endet das Versicherungsjahr zum 31. Dezember. Stichtag ist also der 30. November. Diesen Anlass möchten wir nutzen, um Sie im Rahmen unseres aktuellen Versicherungstipps über KFZ-Flottenversicherungen zu informieren. Hier handelt es sich um eine einzige, aber umfassende Kfz-Police, die als Rahmenvertrag sämtliche Fahrzeuge eines Unternehmens abdeckt.
Flotten- bzw. Fuhrparkversicherungen werden für Betriebe und Selbstständige angeboten, die über eine bestimmte Mindestmenge von Kraftfahrzeugen verfügen. Die Prämien bei einer derartigen Versicherung sind günstiger, als wenn das Unternehmen separate Verträge für jedes Fahrzeug abschließen würde.
Der Versicherungsmakler Harald Römer bei dem mit uns kooperierenden Maklerbüro HHB Versicherungen weist darauf hin, dass es zwischenzeitlich diverse Möglichkeiten einer Flottenversicherung gibt, sogar schon ab 2 Fahrzeugen, was aus Sicht von Harald Römer aber nicht sinnvoll ist. Er weist auf einen Rahmenvertrag von HHB hin der, der auch für Handel und Dienstleister nutzbar ist. Weiterlesen… der vollständige Artikel als Pdf.

Schwächeres Wachstum des Online-Handels

Mit einer Steigerung von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (42,8 Mrd. Euro) befindet sich der deutsche E-Commerce-Markt zwar weiter auf konstantem Wachstumskurs, liegt aber unter den Vorjahreswerten. 2017 betrug die Umsatzsteigerung 8,1 Prozent, 2016 waren es sogar 11,5 Prozent,
berichten EHI und Statista.
Mit 40,3 Prozent (18,8 Mrd. Euro) erzielten 2018 die zehn größten Anbieter den höchsten Umsatzanteil. Die Top 100 erwirtschafteten sogar ein Umsatzanteil von 73,1 Prozent (33,6 Mrd. Euro). Ein durchschnittliches Umsatzwachstum von über 5 Prozent war nur bei den Top 100 festzustellen – im Vorjahr konnten sich darüber noch die Top-250-Onlinehändler freuen.
Der Trend, dass Händler zunehmend Marktplätze wie Amazon, Ebay oder Real als zusätzlichen Vertriebskanal für den Abverkauf ihrer Waren nutzen, setzt sich auch in diesem Jahr fort. Auf ebay.de waren in 2018 35 Prozent der Top-1.000-Onlineshops vertreten, in diesem Jahr sind es mit 37 Prozent schon etwas mehr. Amazon.de war 2018 bereits für 43 Prozent der Onlinehändler ein zusätzlicher Vertriebskanal. Heute ist es mit 47 Prozent sogar schon fast jeder Zweite der Top-1.000, der auf amazon.de seine Produkte zum Verkauf anbietet. Real.de ist als Onlineshop seit Jahren im Ranking. Erstmals konnte ermittelt werden, dass 9 Prozent der Onlinehändler über diesen Marktplatz ihre Produkte anbieten.

Artikel von www.GlasNRW.de vom 21.Oktober 2019

Der Westfälische Handelspreis 2019 geht an Michael Nau, „Buchhandlung Am Amtshaus“

Ein bedeutender Wirtschaftspreis wurde kürzlich an eine Dortmunder Buchhandlung verliehen. Michael Nau, der Inhaber der „Buchhandlung am Amtshaus“ in Dortmund Mengede erhielt den Westfälischen Handelspreises 2019. Er setzte sich gegen die mitnominierten Bewerber aus der Region Dortmund, Hamm und Kreis Unna durch.
Seit 2001 wird der Westfälische Handelspreis jährlich vom Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland, der Stiftung des Handels und der National Bank AG an Inhaber von Einzelhandelsunternehmen für herausragende Leistungen verliehen. Gleichzeitig wird damit auch auf die große gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von inhabergeführten Fachgeschäften hingewiesen. Ausgerichtet wird die Preisverleihung des mit 5000,- EUR dotierten Preises von der National Bank Dortmund, der Stiftung des Handels und dem Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland.
Nach der filmisch begleiteten Präsentation aller Kandidaten verkündete Heinz-Herbert Dustmann, stellvertretender Vorsitzender des Handelsverbands NRW Westfalen-Münsterland, im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im Westfälischen Industrieklub in Dortmund vor etwa 100 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung die Entscheidung der Jury. Er bezeichnete Michael Nau als einen vorbildlichen Unternehmer, der sich mit seinem Team in der hart umkämpften Buchhandelsbranche behauptet und die Menschen mit seiner durch viele innovative Ideen geprägten Geschäftspolitik begeistert. So hat er z.B. in den Mengeder Geschäften, sogar unterstützt durch die Polizei, nach dem Räuber Hotzenplotz suchen lassen. Gleichzeitig wird der Preisträger dem gesellschaftlichen Auftrag nach Bildung und Ausbildung gleich in doppelter Hinsicht gerecht: Einerseits wird regelmäßig ausgebildet– Andererseits werden Menschen aller Generationen– für das Lesen, eine der wichtigsten Kulturtechniken begeistert.

HDE-Prognose: Umsatzplus von zwei Prozent im Einzelhandel

Mittelständischer Einzelhandel profitiert kaum
Die Umsätze des Einzelhandels in Deutschland wachsen in diesem Jahr im Vergleich zu 2018 um zwei Prozent. Wachstumstreiber bleibt der Online-Handel. Die aktuelle Unternehmerumfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 850 Betrieben aller Größen, Standorte und Vertriebskanäle zeigt aber, dass sich vor allem viele mittelständische Händler mit den Herausforderungen der Digitalisierung schwertun.
„Der Konsum trotzt der Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Lage, die Verbraucherstimmung ist weiterhin gut“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die HDE-Prognose für das laufende Jahr rechnet dementsprechend mit einem Umsatzplus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf dann rund 537 Milliarden Euro. Preisbereinigt wird das Umsatzplus rund 0,5% betragen. Dabei wächst der stationäre Einzelhandel um nominal 1,3%, während der Online-Handel seine Erlöse um rund 9% auf 57,8 Milliarden Euro erhöht. Damit steht der E-Commerce für fast die Hälfte des absoluten Jahreswachstums im Einzelhandel.
Laut Genth geht dabei der Aufwärtstrend der letzten Jahre am mittelständischen Einzelhandel in vielen Fällen vorbei u.a., weil die kleineren Unternehmen Schwierigkeiten haben, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern.
Quelle: HDE

Einkaufen zum Oktoberfest

Ausgehend vom Münchner Oktoberfest gehören örtliche Oktoberfeste, Mottopartys und andere Feste seit längerer Zeit zur deutschen Feierkultur. Daraus haben sich auch wichtige Impulse für den Einzelhandel, vor allem für den Textilhandel ergeben. Aber auch die Bereiche Schmuck und Accessoires und Schönheitspflege sowie Lebensmittel profitieren von der „fünften Jahreszeit“.

Laut einer vom Handelsverband Deutschland (HDE) in Auftrag gegebenen Umfrage betragen die Gesamtausgaben aus diesem Anlass ca 320 Mio Euro.

Rund vier Prozent der Befragten planen demnach in den Geschäften des stationären Handels oder im Internet gezielt Ausgaben zum Oktoberfest. Über ein Viertel davon investiert jedes Jahr in die fünfte Jahreszeit, ein knappes Drittel kauft 2019 erstmals zu diesem Anlass ein.

Quelle: Handelsverband Deutschland

HDE fordert vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags

21. August 2019
Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Nach dem vorliegenden Gesetzentwurf soll der Solidaritätszuschlag weiterhin erhoben werden, wenn die tarifliche Einkommensteuer den Betrag von EUR 16.956 (ledig) übersteigt.
Damit würde ab einem zu versteuernden Einkommen von rund 62.000 Euro der Grenzsteuersatz von 42 auf 47 Prozent steigen (s. Grafik). Bei Kapitalgesellschaften soll der Soli sogar generell weiter erhoben werden. „Damit werden ertragsstarke Unternehmen entweder faktisch oder sogar per Gesetz von der Entlastung ausgeschlossen. Dies halten wir angesichts der im internationalen Vergleich sehr hohen Steuerbelastung für Unternehmen in Deutschland nicht für gerechtfertigt“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Die Unternehmen haben erheblich zu den Aufkommensrekorden in den vergangenen Jahren beigetragen und sollten nun auch an einer Entlastung teilhaben. Höchst zweifelhaft sei auch, ob die geplante Teilabschaffung einer verfassungsrechtlichen Überprüfung standhält, so Genth.

Handelsverband fordert schnelle Steuerentlastungen

Bund, Länder und Kommunen können bis zum Jahr 2022 mit über 60 Milliarden Euro mehr an Steuereinnahmen rechnen, als bei der letzten Schätzung vorhergesagt., Dies hat die aktuelle Steuerschätzung gezeigt.
Im Hinblick darauf fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bundesregierung zu raschen Maßnahmen zur Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen auf.
„Die Regierung muss jetzt liefern und zumindest die im Koalitionsvertrag versprochenen Entlastungen umsetzen. Für eine dauerhafte Stärkung der Kaufkraft sollte die Politik kleine und mittlere Einkommen noch mutiger entlasten als bisher vereinbart“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Es sei wichtig, sich nicht auf den guten Rahmenbedingungen auszuruhen, sondern die Wirtschaft krisenfest zu machen. Die im aktuellen HDE-Konsumbarometer sinkende Verbraucherstimmung sei ein erstes Warnsignal und eine klare Handlungsaufforderung an die Politik.
Die von den Koalitionären verabredeten Entlastungsmaßnahmen bei Steuern und Sozialabgaben gehen dabei nur teilweise in die richtige Richtung. Sanktjohanser: „Angesichts des hohen Überschusses ist kaum nachvollziehbar, warum man den Einkommensteuertarif nicht grundsätzlicher angehen will.“ Sich stattdessen darauf zu beschränken, den Solidaritätszuschlag für einen Teil der Steuerpflichtigen abzuschaffen – und das auch erst ab 2021 – sei einfach zu zaghaft.